Lerntechnologie

Lerntechnologie

Bildungstechnologie

Der Bedarf an laufenden Bildungsaktivitäten und nachhaltigen Trainings steigt ständig – kurz: life long learning wird zu einem unverzichtbaren Bestandteil im wirtschaftlichen Leben.

Aber welche Lehr- und Lernmethoden, welche Lehr- und Lerntechnologien sind wirksam? Welche Werkzeuge des Innovations- und Wissensmanagements funktionieren? Den Schritt in die Wissensgesellschaft erfolgreich zu gehen bedeutet, innovative neue Wege der Informationsverarbeitung und des Lehrens und Lernens zu suchen und zu finden.

Lange Zeit war das Thema Lerntechnologie allein von dem Gedanken getrieben, Seminare in Methoden des e-Learning und Blended Learning zu ‚übersetzen’. Dabei ist wichtig, dass in der Entwicklungsphase saubere Konzepte erstellt und danach umgesetzt werden:

  • Didaktisches Konzept inklusive Kommunikations- und Betreuungskonzept
  • Grafisch-visuelles Konzept
  • Technisches Konzept

Die reine Form des e-Learnings wird häufig um Phasen der Präsenzlehre ergänzt, wir sprechen dann von Blended Learning. Zielsetzung ist es, die Vorteile von Präsenzlernen im Seminarraum mit den Vorteilen des e-Learnings zu kombinieren und die Nachteile beider Modelle möglichst zu vermeiden.

Können Lerninhalte aus dem Learning und/oder Content Management System zeitlich flexibel von unterschiedlichen Personen an unterschiedlichen Orten genutzt werden, so sprechen wir von asynchronem e-Learning.

Gestaltung von Lerninhalten und Lernplattformen

Die Lerninhalte werden in diesen Szenarien in Form multimedialer, oftmals animierter e-Learning-Contents inklusive Übungen, Tests etc. dargestellt. Videos und Audio-Aufnahmen, Bilder und Ähnliches können zur Auflockerung und Illustration heran gezogen werden, wenn dies didaktisch sinnvoll ist.

Es muss geklärt werden, ob die Inhalte simulation-based learning contents sein sollen, also stark an den Methoden der Simulation von Prozessen orientiert, game-based learning contents, also Mechanismen aus der Welt der Spiele für die Erstellung von Lerninhalten genutzt werden sollen (Wettbewerbe, Herausforderungen, Rankings etc.) oder auch video-based learning contents – also das Lernen aus und mit als Video produzierten Lernsequenzen.

Derartige „e-Learning-Kurse“ sollten jedenfalls von einer breiten Palette an Kommunikationsmöglichkeiten (Mail, Foren etc.) und nach Möglichkeit von einem Coach oder Moderator unterstützt werden.

In diesem Szenario haben Learning (Content) Management Systeme (d.h. Lernplattformen, L(C)MS) ihren starken Auftritt und ihre feste Rolle – zur Verwaltung von Personen, Ressourcen, zur Darstellung der Inhalte, zum Erfassen von Tests und Übungen, für die Kommunikation und für die Auswertung von Tests und Übungen.

Web 2.0 und Social Media

Die Entwicklung des World Wide Webs in Richtung Web 2.0 hat eine Menge kollaborativer und interaktiver Elemente gebracht. Nutzer des Webs sind nicht mehr bloße Konsumenten, sondern auch Produzenten von Content.m Auch dieser User generated content kann in bestimmtem Umfang für Lernprozesse genutzt werden. Web 2.0 und Social Media Software kann für Lernarchitekturen eingesetzt werden. Beispiele sind Lern-Wikis, Lern-Podcasts, Lern-Blogs etc.

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