18.03.2013

Erschienen im Karrieren-Kurier am 23.02.2013

Web 2.0. HR-Experte Martin Röhsner erklärt das richtige Netz-Verhalten

Ich habe ein Arbeitsprofil auf einer öffentlichen Job-Plattform angelegt. Wie setze ich mich für Personalisten auf Portalen wie Xing und LinkedIn richtig in Szene?
 „Wichtig ist es – wie auch bei den per eMail versendeten Bewerbungsunterlagen – mit interessanten Schlagwörtern Aufmerksamkeit zu erwecken. Auch eine aktive Teilnahme an Foren schafft ein breites Netzwerk, aus welchem Anfragen resultieren könnten. Die bisherigen Arbeitgeber und Aufgabenbereiche gehören jedenfalls detailliert aufgelistet.“ 

Welche Informationen sollte ich auf meinem Profil vermeiden?
„Allgemein sollte das Profil den Fakten entsprechen und keine Unwahrheiten enthalten. Eine überproportionale Darstellung von Freizeitinteressen, bei gleichzeitiger minimaler Dartellung der beruflichen Ziele ist kontraproduktiv. Sie sollten jedenfalls unbedingt negative Information über Ihre ehemaligen Arbeitgeber oder Arbeitskollegen vermeiden.“ 

Sollte ich in der Zeit, in der ich mich bewerbe, besonders auf meine Postings auf Twitter und Co. achten? Oder ist das für Recruiter ohnehin nicht relevant?
„Die Zahl jener Recruiter, die sich im Netz über BewerberInnen informieren, nimmt zu. Oftmals werden Vorrecherchen durchgeführt. Dies ist aber kein Grund, überhaupt nicht mehr zu posten. Von HR-Verantwortliche erwartet sogar, Postings auf diesen Plattformen zu finden.“