Lernkulturwandel

Lernkulturwandel 2017-11-06T19:02:44+00:00

Durch die rapide Zunahme verfügbarer Informationen und die sich ständig verkürzende „Halbwertszeit“ des Wissens veraltet erworbenes Wissen immer schneller. Je moderner eine Technologie, eine Wissenschaft, desto kurzlebiger sind die erworbenen Inhalte – Paradebeispiel IT. Zusätzlich beschleunigen die technologischen Entwicklungen inkl. Social Media den Informations- und Wissensaustausch und verändern die Form des Lernen und Lehrens.

Das Suchen und Nachschlagen von Inhalten mit Google, Wikipedia und anderen Web-Tools sind heute in allen Berufen bereits zur Selbstverständlichkeit geworden. Integriertes Lernen oder „Blended Learning“ setzt sich immer besser durch. Auch Lernplattformen (LMS) werden bereits, zumindest im universitären Bereich, stark eingesetzt.Es lässt sich ein Trend zum Social Learning erkennen: Webbasierte Tools für Gruppenarbeiten, Terminabstimmung, Film- und Podcast-Erstellung, Online-Umfragen oder Web-Conferencing werden angeboten und verstärkt eingesetzt. Auch Wikis werden von einigen Universitäten für die Zusammenarbeit in Projekten und Arbeitsgruppen angeboten.

Webbasierte Lernumgebungen werden sowohl für PCs als auch für mobile Geräte angeboten und ermöglichen die Kommunikation zwischen Lernenden und TrainerInnen. LMS-Systeme übernehmen Verwaltungsaufgaben und regeln den Informationsfluss. Dadurch wird das Lernen vereinfacht und der Lernbetrieb entlastet.

Trotz aller Digitalisierung sind unser Bildungssystem und auch die berufsbegleitende Erwachsenenbildung nach wie vor stark von der Wissensvermittlung „auf Vorrat“ geprägt. Doch wir wissen längst, dass in der sich immer rascher wandelnden Berufswelt die Selbstlernkompetenz – also die Fähigkeit, sich selbst Wissen anzueignen – die eigentliche Kernkompetenz ist.

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